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Mittwoch, 14. August 2013

Alteisen im Badezimmer

Wer meinen Blog schon länger liest, hat bestimmt schon bemerkt das ich Verschnörkelungen und alte Ornamente liebe. Mein Mann hat das ebenfalls zur Kenntnis genommen und sich damit abgefunden.
Mehr noch, er brachte mir kürzlich zwei wunderschöne Altmetalle mit, und das ist eines davon.



 

 
 Sind das nicht tolle Schnörkel, Schleifen, rostige Blümchen und Blätter?
 
 



 
Das sind übrigens Akanthusblätter, die hier so kunstvoll nachgebildet worden sind.
 

 
 Und gekrönt wird das Ganze von einem Bogen aus Blümchen und ganz oben befindet sich ein kleines Röschen.



 Und so sieht es im Ganzen aus.
 
 
 
 Und da hat es jetzt seinen Platz gefunden, das uralte französische Fenstergitter mit den tollen Schnörkeln und der schönen Patina.


 
 Im Badezimmer über unserem großen Spiegel.


 
 Für mich stand sofort fest, daß das Fenstergitter dorthin muß, weil es so gut zu dem Wandleuchter (nicht antik), den wir vor Jahren in einem Einrichtungsgeschäft erstanden haben, aus dem auch unser Waschtisch im Bad stammt paßt,



 



und zu der Mirabeau-Lampe. Ähm, das sind kleine Weihnachtskugeln die ich an die Lampe gehängt habe - beim Putzen sind mir aber schon welche abgefallen. In der an alte Originale angelehnten Lampe tauchen übrigens auch die oben erwähnten Akanthusblätter auf - ein beliebtes Motiv vor 100 und mehr Jahren.



 
Die Lämpchen über dem Spiegel sind echter Jugendstil und stammen aus dem Fundus der Schwiegertiger. Ebenso wie der Spiegel, dessen Rahmen der Schwiegertiger höchst eigenhändig in Serviettentechnik gestaltet hat. Hat er gut hinbekommen wie ich meine.
 
Mein Lieblingsmann hat mir aber noch ein Teilchen geschenkt, ebenfalls wunderbares Altmetall, das zeige ich dann ein anderes Mal.
 
Übrigens, die Falten auf meiner aufgemotzten Gießkanne (siehe vorletzter Post) haben sich bis auf eine verzogen und mit dieser einen kann ich leben. Ich freue mich, das euch die Kanne so gut gefällt und vielleicht hat ja die Eine oder Andere Lust das nachzumachen.
 
Viele liebe Grüße,
Tanja
 
P.S. Leider wird euch ein falsches Vorschaubild angezeigt, weil Blogger mal wieder nicht so wie ich wollte. Das Vorschaubild gehört zu einem der kommenden Posts, der bald folgt.

Donnerstag, 16. Juli 2009

Badezimmer

die niedlichen Porzellanknöpfe
zieren den Badezimmerschrank


(ups, die Papierrolle hätte ich wohl besser entfernt)
mein heißgeliebtes Ölgemälde habe ich hier natürlich auch wieder aufgehängt
nachdem der Handtuchhalter den Umzug nicht überlebt hat, gabs diesen neuen aus antikisiertem Eisen und mit praktischem Ablagekorb
der antiksilberfarbene Papierhalter (diesmal besser ohne Rolle)
die Riesendusche
Eckwanne mit französischem Leuchter
unsere Heizkörper hängen alle hochkant - zuerst konnte ich mir das gar nicht vorstellen, aber jetzt gefällt es mir
originale Jugenstillampen
beleuchten den großen Spiegel, der in Serviettentechnik gestaltet ist
und das ist der französische Waschtisch
mit der Reproduktion einer alten Porzellan-Knebelarmatur








So schön der Waschtisch auch ist, ist er doch etwas unpraktisch. Da die Siphons ziemlich weit herunterreichen, kann ich die Handtücher nur rollenweise in den Böden des Tisches aufbewahren.
Erst beim Einräumen des Badezimmerschranks wurde mir klar, daß meine knallbunten Handtücher ziemlich flippig wirken; also muß eine andere Lösung her. Daher bin ich jetzt auf der Suche nach einem schönen Toile de Jouy Stoff, am liebsten grau auf elfenbeinfarbenem Grund, um die Schranktüren damit undurchschaubar zu machen. Ebenfalls war mir nicht klar, daß ich mit meinem Handtuchsammelsurium aus dem Schrank und unter dem Waschtisch gut und gerne einen ganzen Haushaltswarenladen bestücken könnte.
Die Badezimmerlampe - es ist die mit den über 40 Craquele-Glaskugeln, die ich im ersten Badezimmerpost schon mal gezeigt habe - hängt noch nicht. Das Monster ist derart schwer, daß es uns im unteren Badezimmer fast herunter gekommen wäre. Als mein Mann sie abmontierte, stellte er fest, daß sie nur noch an einer Schraube hing und wir Glück hatten, daß sie überhaupt noch hing. Hier im oberen Badezimmer müssen wir uns diesbezüglich also noch etwas überlegen.
Die Dusche, naja, mein Traum ist sie nicht. Im unteren Bad gibt es nämlich keine Duschtasse, sondern die komplette Dusche ist genauso wie das übrige Bad gefliest, ohne Stufen oder Absenkung. Sieht sehr elegant aus und ist supereinfach zu reinigen. Eine derartige Lösung kam aber bei uns hier oben im 1. Stock aber leider nicht in Frage, denn wir hätten den Boden öffnen, absenken und ausgleichen müssen, was mit einem erheblichen Kosten- und Arbeitsaufwand verbunden gewesen wäre.
Ansonsten hat dieses Bad viel Ähnlichkeit mit dem unteren Bad und ist doch wieder ganz anders. Ich mag die grauen und leicht rauhen Fliesen in Granitoptik sehr und finde sie klassisch zeitlos. Durch die angerauhte Oberfläche gibt es auch keine Rutschgefahr mehr.
Und ich glaube mit Grau haben wir genau die richtige Wahl getroffen.

Dienstag, 21. April 2009

Badetempel




der selbstgebaute Waschtisch
dieses schöne Stück hängt über der Badewanne
große silberne Muschel, die ich meinem Herzallerliebsten geschenkt habe



bezaubernde graue Eisenetagere mit Kristalltellern, die ich in einem Blumenladen entdeckte. Ich stand mit so sehnsüchtigen Augen davor, daß mein lieber Mann sie mir geschenkt hat.


Und dieser wunderschöne Eisen- und Kristalleuchter gehört meinen Schwiegereltern, die sich in Kürze hier wohlfühlen werden.




























Die Badezimmer in beiden Wohnungen wurden neu gestaltet und wir haben uns für schiefergraue Fliesen entschieden, da wir sie beide als klassisch, zeitlos und elegant ansehen. Foto 7 zeigt die Eckwanne mit einem nach antikem Vorbild gestalteten Wandleuchter und darüber eines meiner geliebten Blumenölgemälde. Nur leider nicht von mir gemalt, denn dafür bin ich ziemlich talentfrei.


Unten ist rechts der selbstgebaute Waschtisch zu sehen, der mit denselben Fliesen wie das übrige Bad belegt ist. Unser Leuchter besteht aus 42 Kristallkugeln und zieht mit uns nach oben um.