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Samstag, 16. Juli 2011

Balkonien

Mein Balkon, den ich hier schon mal gezeigt habe, ist klein und demzufolge ziemlich vollgestopft mit Dingen die ich liebe.


Blau mag ich sehr, es ist für mich eine Farbe des Sommers. Das kleine blaue Emaillekännchen stammt vom französischen Antikmarkt, die blaue Emaille-Kuchenform habe ich mit tiefblauen Lobelien bepflanzt.





Von den Katzensteckern aus Blech hatte ich mal 3 Stück, nur diesen habe ich noch gefunden.






Wäre der Balkon größer, dann würden da sicherlich auch noch mehr nützliche und unnützliche Dinge Einzug halten.

Bei uns im Örtchen ist heute Flohmarkt in der Innenstadt und da werde ich jetzt mal hingehen. Vielleicht finde ich noch was unnützliches, lach.

This post is linked to Cindys show and tell friday.

Ein schönes Wochenende wünscht
Tanja

Samstag, 7. Mai 2011

Balkonien





An der Vorderseite unseres alten Hauses befindet sich auch ein kleiner Balustradenbalkon, den ich dieses Jahr das erste Mal richtig mit Blumen verschönert habe.


Habt Ihr schon mal so eine Petunie gesehen? Sie ist fast schwarz, mit einem blaßgelben Streifen in der Mitte des Blütenblattes. Ich habe sie heute in unserem örtlichen Raiffeisenmarkt gekauft, der eine große Auswahl an schönen und kräftigen Balkonpflanzen bietet.

Weil ich mich mit den Plastikbalkonkästen aus dem Handel nicht anfreunden kann, hat mir mein lieber Schwiegervater 20 rosafarbene Zinktöpfchen geschenkt, die ich abwechselnd mit weißen und rosa Hängepetunien bepflanzt habe.
Die Petunien müssen aber noch kräftig wachsen.
Dazu bekam ich noch zwei größere flache Zinkschalen, ebenfalls in rosa, in denen sich meine bunten Hornveilchen wohlfühlen. Mein Balkon hat eine breite Brüstung und die Schalen habe ich auf den Balkonecken plaziert.
Außer Petunien haben auch noch andere pastellfarbene Blumen den Weg auf den Balkon gefunden, wie hier eine himmelblaue Trichterwinde,

lila Hängeverbene und
tiefblaue Hängelobelie in Zinktöpfchen.

Hier nochmal Bilder von meinen Hornveilchen
in den rosa Zinkschalen.
Auf der Brüstung steht eine alte Jardiniere aus Messing, die ich elfenbeinfarben lackiert und in Decoupagetechnik mit Rosen verziert habe. Darin habe ich ganz helle Hornveilchen angesiedelt.
Balkonecke

In der einen Ecke des Balkons befinden sich ein hölzerner Stuhl und daneben eine rostige Eisenamphore mit einer rosa Geranie. Das ist auch schon die ganze Tiefe des Balkons, der wirklich schmal ist. Eigentlich ist er auch nur ein Zierelement am Haus, aber besser ein kleiner Balkon als gar keiner. Zum Ausgleich haben wir ja hinten am Haus eine schöne großer Terrasse, von der aus eine Treppe direkt in den Garten führt, das offene Scheunenzimmer im Garten und eine kleinen mit einer Pergola überdachten Sitzplatz am Ende des Gartens.
Die Minihortensie hab ich lieber etwas schattiger unter den Stuhl gestellt, damit sie in der vollen Sonne nicht verbrennt.


Blaue und lila Blüten mag ich sehr, sie haben so etwas verträumtes und romantisch-nostalgisches an sich.


Gerade die gestreiften Petunien haben es mir angetan. Hier habe ich eine pinkweiße in ein altes Jugendstil-Vorratsgefäß "Salz" gesetzt, welches ich mit einem zweiten Gegenstück mal bei 1.2.3. gefunden habe. Ich nehme sehr gerne alte Vorratsbehälter als Blumentöpfe oder Vasen; da macht es dann auch nichts wenn sie schon etwas angeschrammelt sind oder - wenn wie hier - die Deckel zu den Jugendstil-Gefäßen fehlen.
Hier ist das Gegenstück "Mehl" dazu. Beide Vorratsdosen weisen neben einer schönen altersbedingten Craquele ein zartes Blumenmuster auf, da lag es nahe sie als Blumenübertöpfe zu benutzen.
Gefüllte rosa Petunien

rosa Geranienblüte


Und hier ein paar Fotos von der Außenansicht:




Naja, soviel kann man da noch nicht erkennen, aber wenn die Hängepetunien sich herab ergießen (davon träume ich jedenfalls), sieht es bestimmt sehr schön aus. Ich hab sogar schon Dünger für die Balkonblumen angesetzt und zwar Brennesseljauche. Einfach Brennesseln holen (bei uns wachsen sie am Bach hinter dem Haus), etwas kleinschneiden, in einen Eimer mit Wasser und einige Tage in der Sonne stehen lassen. Stinkt furchtbar, ist aber ein toller kostenloser Blumendünger. Ich hab das letztes Jahr schon ausprobiert und die Terrassenblumen damit bedacht (muß beim Gebrauch mit Gießwasser verdünnt werden), die es mit einer richtigen Blütenfülle gedankt haben.


Ein wunderschönes Wochenende und viele liebe Grüße,
Tanja

Mittwoch, 27. April 2011

Wie ein Postkartenmotiv

vor azurblauem Himmel wirken diese schönen Aufnahmen auf mich. Die ersten beiden Fotos zeigen unser Haus, erbaut 1903. Es gibt sicherlich schönere und größere Häuser, doch ich liebe gerade unser Haus sehr und fühle mich darin so wohl.



Mein Schwiegervater, der Immobilienmakler ist, hatte dieses Haus schon über 2 Jahre im Angebot. Ohne daß ich etwas davon wußte, besichtigte es mein Herzblatt und kaufte es. Dann rief er mich an und meinte so ganz nebenbei, daß er ein Haus für uns gekauft hätte. Ich war sehr verblüfft, denn ich wußte ja gar nicht was er da gekauft hatte. Zu dem Zeitpunkt befand ich mich noch in Franken, meiner alten Heimat. Als ich meinen Mann dann das nächste Mal besuchte, wollte ich natürlich unbedingt das Haus sehen. Als wir die Straße entlanggingen (ich platzte fast vor Neugier), deutete ich auf unser Haus und sagte: Das da würde mir sehr gefallen, das sieht wirklich hübsch aus. Mein Mann antwortete strahlend: Genau das hab ich ja auch gekauft!
Ich konnte es zuerst gar nicht glauben und bekam dann den ganzen Tag das Lächeln nicht mehr aus dem Gesicht! Er wußte schon damals genau was ich wollte.


Den schönen Balkon habe ich heute in unserem Städtchen entdeckt und auch er würde sich als Postkartenmotiv eignen


ebenso wie dieses liebevoll mit vorgebauten blauen Holzbalkonen gestaltete Häuschen


und dieses mit Clematis montana rubens bewachsene Tor.


Überall in unserem netten kleinen Städtchen fließen Bäche in denen es auch Fische gibt und manchmal beobachte ich hier auch ein einzelnes Entenpärchen und einen Fischreiher auf Beutezug.


Mit diesen schönen Bildern wünsche ich euch schöne und hoffentlich sonnige Tage,
Tanja

Sonntag, 30. August 2009

Fensterdekor - schön und praktisch

Badezimmerfenster der unteren Wohnung

Fenster der Gästetoilette (leider läßt es sich nicht so gut fotografieren, real sieht es sehr, sehr schön aus)



das ist eine unserer beiden identischen 2flügeligen Wohnungs-Eingangstüren. Ich denke, auch hier würde so ein Dekor sehr hübsch aussehen



Ich bin ja sehr stolz auf unsere Eingangstüren zu den beiden Wohnungen. In einigen Wohnzeitschriften habe ich ähnliche Türen gesehen, mit wunderbaren geschliffenen Ornamenten in den Scheiben, vornehmlich in Jugendstilvillen. Daraufhin habe ich eine Firma ausfindig gemacht, die die Glasscheiben derart behandeln würde und bin fast hintenüber gekippt bei den Preisen. Aber schön fand ich es nach wie vor und habe es irgendwann mal meinen Schwiegereltern erzählt.

Als ich am Freitag nach Hause kam, traute ich meinen Augen nicht: Sowohl das Fenster des unteren Badezimmers sowie die Fenster der beiden Gästetoiletten sind jetzt mit einem schönen nostalgischen Dekor verziert, das wunderbar zum Stil unseres Hauses paßt.
Meine Schwiegereltern haben nämlich recherchiert und herausgefunden, daß es ganz in der Nähe eine Firma gibt, die spezielle Fensterfolien herstellt und sowohl eigene Dekore im Programm hat, aber auch besondere Kundenwünsche erfüllt. Mein Schwiegervater hat das an den Jugendstil angelehnte Dekor einer Abbildung in einem Katalog entnommen (er weiß, daß ich den Jugendstil liebe), die Firma hat es digitalisiert und danach die Folien angefertigt. Diese Folien sind mit feinen Glaskristallen beschichtet und fühlen sich beim darüberstreichen auch leicht angerauht an. Ganz billig war dieser Spaß auch nicht, aber nicht zu vergleichen mit tatsächlich sandgestrahlten und geätzten Glasscheiben.

Ich freue mich wahnsinnig darüber und das Beste daran ist, daß es auch noch sehr praktisch sind. Denn im Bad und den Gästetoiletten haben wir keine Milch- oder Riffelglasscheiben, so daß Nachbarn ungehindert hätten durchsehen können. Durch die Fensterfolien sind - auch wenn das Licht an ist - nur noch Schattenumrisse erkennbar. Im oberen Badezimmer haben wir auf die Folie zunächst mal verzichtet, da dort die Scheibe schon ziemlich trüb ist (sieht bereits fast aus wie Milchglas) und sowieso irgendwann ausgewechselt werden muß, zudem befindet sich an diesem Fenster auch eine Innenjalousie.

Vielleicht lassen wir auch an den großen Wohnungstüren mal diese Folie anbringen. Die sehen allerdings durch die vielen Glasscheiben und Sprossen auch ohne sehr schön aus. Auch für unsere Haustüre wäre es eine tolle Idee. Denn die ist leider nicht mehr die Originaltüre, stammt aus den 60er Jahren, hat ein dumpfes Braun und gelbes Riffelglas und sieht wirklich nicht schön aus. Wir werden sie - hoffentlich bald - silbergrau (wie die sie umgebenden Fachwerkbalken) streichen und dazu könnte ich mir solche Ornamente auf weißem Glas wunderbar vorstellen. Mal sehen.

Unser Besuch heute war von den Fenstern ebenfalls so begeistert, daß sie sich gleich entschlossen haben, dasselbe an ihrem Haus machen zu lassen, nur ein etwas moderneres Design.