Samstag, 21. September 2013

idyllisches Meersburg am Bodensee

Wie im letzten Post schon angekündigt, kommen heute die Bilder aus dem romantisch-schönen Meersburg. Ursprünglich wollten wir nach Straßbourg, aber da war sehr schlechtes Wetter angekündigt, so das wir das verschoben haben.
Meersburg liegt am nördlichen Ufer des Bodensees und dort gibt es eine alte Burg, welche erstmals 988 n. Chr. urkundlich erwähnt wurde. Die bekannte Dichterin Annette von Droste-Hülshoff lebte zeitweilig in Meersburg und verstarb auch dort.



Auf dem Schiff - sehr originelles Foto, gell? Lach.
 

Auf dem Bodensee sind aber nicht nur die verschiedenen Kurschiffe sondern auch viele Segler und kleinere Motorboote und auch einige Fischerboote unterwegs - die in den dortigen Restaurants angebotenen Bodensee-Felchen (Fisch) sind berühmt und sehr lecker.
 


Ein Blick auf den sich nähernden Hafen,



das rote Haus ganz rechts ist das sogenannte Grethaus. Oben auf dem Bild zu sehen ist die Meersburg, unten ist die von Platanenbäumen gesäumte Strandpromenade erkennbar.




 






Meersburg ist ein kleines altes Städtchen mit viel Tourismus, vor allem im Sommer.



 Es war deshalb kaum möglich Bilder zu schießen, auf denen keine Touristen sehen zu sind.



Umgeben von Weinbergen, gibt es dort auch viele kleine Weinstuben.



 
 
 
Ich hab mich aber lieber an an andere Eindrücke gehalten.
 


Das Stadttor



Hier ist die Meersburg zu sehen,



übrigens herrschen zwischen Ober- und Unterstadt bis zu 50 Meter Höhenunterschied.


 Auf der Strandpromenade mit vielen kleinen Geschäften, Cafes und Restaurants



bekamen wir Hunger


und gönnten uns leckeren warmen Apfelstrudel. Übrigens sind die Preise in der dortigen Gastronomie sehr moderat, das habe ich auch schon anders erlebt, denn immerhin befanden wir uns ja auf der Strandpromenade.

Eine kleine Spielerei:
Ähm, ich bin kein guter Food-Fotograf und hab den Teller aus meinem Original-Bild ausgeschnitten, weil mir die Tischdecke drumherum nicht gefiel - dank Photoscape ist das ja möglich. Komisch das meine kleine Kamera manchmal so scharfe und dann doch wieder recht unscharfe Bilder macht. Wenn ich die Fotos in Collagen transportiere, werden sie seit neuestem leider unscharf.

 

Auf diesem großen Gebäude ist die Fassade nur aufgemalt. Daneben steht ein großes Weingut, das ich leider vergessen habe zu knipsen. Als Reminiszenz an die nicht weit entfernte Blumeninsel Mainau findet man auch hier immer wieder schön bepflanzte Plätze.


  Man kann die Weinberge im Hintergrund sehen.
 
 
Mußte ich fotografieren, ich finde die zwei verschiedenen Blautöne von der Mauritius und der Prunkwinde so schön. Außerdem, ein Post ohne Blumenfoto geht bei mir kaum.



Direkt neben dem Hafen steht diese hübsche alte Villa, die wäre doch toll als Ferienhaus, stimmts.



Und links neben dem Hafen befindet sich auch ein kleines Stück Strand mit Felsbrocken und Schlick. Im Wasser tummeln sich Enten und auch Schwäne



und auch eine Möwe konnte ich fotografieren.



Davon habe ich gleich noch ein Foto gemacht, weil sich links oben ein Zeppelin ins Bild schob und die sieht man ja wirklich nicht oft.



Diese Ansicht sieht man von der Anlegestelle aus, das rote Haus ist nochmal das Grethaus. 


Und mit einem dieser niedlichen kleinen Tretboote ging es dann wieder zurück. 


Nein Quatsch, wir haben dann doch ein paar Nummern größer genommen. Sonst würden wir wohl immer noch auf dem Bodensee dümpeln. Hier habe ich von unserem Schiff aus eines der anderen Kurschiffe, das gerade ablegte, fotografiert.
 



Im Hafen steht auch ein mit Figuren geschmückter hoher Mast - leider habe ich davon kein besseres Foto hinbekommen und weiß auch nicht welche Bedeutung dieser Mast hat.


Noch ein Blick in die Wolken
 

 
und schon nähern wir uns wieder dem Molenhäusle im Hafen von Konstanz.


 
Es war wirklich ein wunderbarer Tag über den ich mich sehr gefreut habe. Solche Ausflüge mache ich sehr sehr gerne.
 
Man kann mit dem Schiff übrigens auch Überlingen, Lindau und die Insel Mainau erreichen oder einfach nur eine Rundfahrt auf dem Bodensee machen. Deshalb müssen wir da irgendwann unbedingt noch mal hin. Vor allem das Schmetterlingshaus auf der Mainau würde ich gerne sehen und Überlingen soll auch eine sehr hübsche Altstadt haben. Und die Felchen möchte ich gerne probieren.
 
Abends waren wir dann wieder zuhause und die Buben rechtschaffen müde von den vielen Eindrücken. Zeitweilig haben wir sie aber auch getragen, denn so kleine Beinchen müssen doch viel trippeln um mit uns Zweibeinern mitzuhalten.
 
 Ein schönes Wochenende mit viel Sonne wünsche ich euch.
 

Freitag, 20. September 2013

Konstanz am Bodensee


Gestern haben wir einen wunderbaren Ausflug nach Konstanz und Meersburg am Bodensee gemacht. Mit dem Wetter hatten wir Glück und ich habe natürlich auch fotografiert. Das kleine idyllische Meersburg fand ich persönlich schöner als Konstanz, aber hier kommen erstmal die Konstanzer Bilder, wo wir zuerst waren.


 
Gleich aufgefallen ist mir diese mit vielen detailreichen Fresken bemalte Fassade in der Innenstadt.


 
 


Ich mußte immer steil nach oben fotografieren, denn die Häuser sind sehr hoch und die Straßen teilweise recht eng.



Ich liebe verzierte Erker und Türmchen.


Dann habe ich noch einige Fassaden fotografiert


 
und zu Balkonen habe ich wohl eine große Affinität, denn die fotografiere ich zu gerne.


schöne Stuckfassade
 

ein imposantes Bürgerhaus
 
 

 und eine ganz mit Efeu bewachsene Fassade.
 
 

Dann ging es hinunter zum Hafen und mein Mann hatte die Idee mit einem der Kurschiffe ans andere Ufer nach Meersburg hinüberzufahren. Das war ein grandioser Einfall, denn Meersburg ist zwar klein aber sehr schön.
 

Hier das Beweisfoto auf demSchiff.
 
 
 
Blick zurück in den Hafen.
 

 und hier schon etwas weiter entfernt.
 

 Und nicht zu vergessen, unsere Buben waren natürlich wie immer dabei. Zorrolinchen war es etwas unheimlich auf dem vibrierenden Schiff, so das wir ihn auf den Schoß genommen und getröstet haben, aber Rambo fand das alles seeehr aufregend, hätte liebend gerne das komplette Schiff inspiziert (wahrscheinlich hätte er in der Bordküche angefangen, lach) und kasperte dauernd herum.
 
Im nächsten Post kommen dann die Fotos von Meersburg, das ein sehr hübscher kleiner Ort mit vielen mittelalterlichen Häusern und einer Burg ist.
 
Viele liebe Grüße,
Tanja

Mittwoch, 18. September 2013

Einfache Deko - Ideen

Im letzten Post habe ich euch ja einen Schandfleck im Garten gezeigt. Beim besten Willen kann ich mich mit diesen Brettergittern nicht anfreunden, aber dagegen machen kann ich leider auch nichts.

Mein Schwiegervater hat aber durchaus auch wirklich gute Ideen, nur beim Garten sind wir uns oft nicht einig.

Die nachfolgenden Fotos sind nämlich in seinem neugestalteten Wohnzimmer entstanden und ich bin wirklich begeistert.





Aus einer Tapete hat er nämlich eine Blumenranke ausgeschnitten



und anstelle einer Stuckrosette um den Kronleuchter, der übrigens nicht alt ist und den es mal beim Möbelschweden hab, geklebt. Das ist mal was ganz anderes und hat wirklich eine tolle Wirkung.


 Die Wände wurden in einem zarten Grau gestrichen und eine der Wände wurde mit lediglich einer Bahn der Tapete tapeziert. Als kleinen Gag hat er noch einen kleinen Schmetterling ausgeschnitten und auf die graue Wand neben der Tapete geklebt - sieht man auf dem Foto oben rechts. Finde ich sehr süß.
 
Von einem Flohmarkt brachte ich vor zwei Jahren den Rahmen einer alten Uhr mit schöner Rostpatina mit. Aufgrund der Größe des Rahmens könnte es sich um eine Bahnhofsuhr gehandelt haben. Das Teil lag lange im Keller herum und so wirklich eine Idee hatte ich dafür auch nicht. Bis sich der Schwiegertiger des alten Uhrenrahmens annahm.
Im Baumarkt fand er eine Billiguhr in passender Größe und montierte das Zifferblatt in den alten Rahmen. Dann noch ein Uhrwerk hinten dran geschraubt und fertig ist die neue alte Küchenuhr.
 
 

Sieht gut aus, oder? Der Rahmen ist sicher schon über 100 Jahre alt. Als ich den Rahmen auf dem Flohmarkt sah, dachte ich zuerst es wäre eine alte verrostete Autofelge, grins. Die Größe einer Felge hat er jedenfalls.
 
Und was macht meine Kreativität? Außer abends etwas an meiner Grannyherzendecke herumzuhäkeln, hab ich in letzter Zeit nicht viel gemacht.
Weil ich Herzen sehr mag, holte ich mir zwei Zinkschalen in Herzform zum bepflanzen. Denn die Semperviven-Ableger brauchten eine neue Behausung.
 

 
 

Sieht doch schon nett aus. Im Winter wandern die Zinkherzen ins Winterquartier in der Scheune, damit die Pflänzchen anwachsen können und im Frühjahr werden sie dann meinen Balkon schmücken.
 
 

Es fäng schon wieder an zu regnen, deshalb noch ein schnelles Foto der größeren Herzschale. In dieser befinden sich 4 verschiedene Sorten, eine rotlaubige kommt noch dazu. Allzuviel möchte ich nicht hineinpflanzen, denn die Semperviven bilden ja Kindel, die auch noch Platz haben sollen.

Ups, das sind wirklich schnelle Fotos - auf dem einen sieht man die Kameraschlaufe, auf dem anderen ist ein Stück meines Hosenbeins zu sehen, lach. Aber die Regenpausen sind sehr kurz und dann muß alles schnell gehen. Da reiche ich lieber noch rasch zwei vernünftigere Fotos nach.

 
 
Seht ihr das rote Knubbelchen in der Herzspitze - das ist die rote Sorte, davon habe ich an der Mutterpflanze nur einen Ableger gefunden. Wenn sie alle größer geworden und mehr zusammengewachsen sind, sehen die verschiedenen Arten zusammen bestimmt hübsch aus.







Viele liebe Grüße,
Tanja