Mittwoch, 9. Juli 2014

faszinierende Dickblattgewächse ( + Nachtrag)

Im Sommer ist mein Blog immer ziemlich garten- und pflanzenlastig. Heute zeige ich mal ganz andere Pflanzen, nämlich die sog. Dickblattgewächse. Dickblattgewächse (Crassulaceae) gehören zu den Steinbrechartigen (Saxifragales). Diese Pflanzen sind in der Lage in ihren dicken Blättern Wasser zu speichern, somit zählt man sie auch zu den Blattsukkulenten. Auch die Fetthennen und Semperviven gehören übrigens dazu.
Sie kommen in vielen Farben und Formen daher und manchmal sogar als Bäumchen, so wie das Aeonium.
Mir gefallen diese Pflanzen sehr, und als ich im örtlichen Blumenladen eine große Auswahl dieser Schönheiten entdeckte, konnte und wollte ich nicht widerstehen. Eigentlich war ich ja dort gewesen um ein Geschenk zu besorgen. Ich kam dann halt mit 4 Geschenken wieder heraus und 3 davon waren für mich, lach. Ist auch nicht schlimm, denn sie waren sehr günstig, da kann man dann schon mal zuschlagen.




 Dieses wild wuchernde Pflänzchen, ebenfalls ein Dickblatt, stammt allerdings aus dem Discounter, für gerade mal 1,50 Euro, und darf den Sommer draußen auf dem Balkon verbringen, ganz edel in einer antiken französischen Amphore.



 Bei dieser Blattschönheit konnte ich nicht nein sagen. Real ist sie noch viel schöner als auf meinen Fotos. Sie gehört zur Gattung des Flammenden Käthchens (Kalanchoe), blüht jedoch nicht, und ist eine reine Zimmerpflanze.





 
Real auch viel schöner ist diese tolle große Rosette, eine Echeverie taurus, ebenfalls nur fürs Zimmer geeignet. Kann man auf dem Foto nicht erkennen, aber die prächtige Rosette ist so groß wie eine Untertasse.
 
  
 

Und als letztes kam diese feine Crassula mit, deren Stengel wie geflochtene Schnüre aussehen. Nur einen schöneren Übertopf muß ich noch dafür finden.




Die kleinen Blütchen von einer meiner Semperviven.





Sie wächst geschützt in unserem Garten und hat schon wunderschön geblüht, die ganze Rosette war von einem Kranz weißer Blüten umgeben. Die abgeblühten Stengel sind hier noch zu sehen. Ich warte immer darauf, das sie Ableger bildet.



 
Das ist eine Echeverie mit Blütenansätzen. Die dickfleischigen, graugrünen Blattrosetten haben es mir angetan.
 
 

 
 Und auch das ist eine Crassula, sie sieht wieder völlig anders aus.
 
 
 

Seit langem bin ich auf der Suche nach dieser Pflanze. Es ist ein sogenanntes Aeonium Schwarzhaupt und ich hatte es schon einmal vor vielen Jahren in Besitz, habe es seitdem aber nie wieder im Handel gesehen. Es gehört ebenfalls zu den Dickblattgewächsen und bildet Stämmchen, deren Ende jeweils von einer Rosette gekrönt wird. Aeonium gibt es auch mit grünen und sogar panaschierten Rosetten, doch ich finde die fast schwarzen Blätter faszinierend.


 
 Im Internethandel konnte ich es entdecken, doch werden da nur Stecklinge angeboten. Ich hätte aber gerne eine bewurzelte Pflanze und möglichst auch mit mehreren Stämmchen, weil ich da meinem Geschick, das aus einem Steckling auch tatsächlich etwas wird, nicht traue.
Und wie gefallen euch diese Blattsukkulenten?
 
Am Dienstag habe ich meine vorerst letzte Examensprüfung und hoffe, das ich danach wieder etwas mehr Zeit zum kommentieren habe. Ich mache aber weiter und werde neben der Arbeit nochmal zwei Jahre zur Schule gehen und dann ein weiteres Examen machen.
 
Viele liebe Grüße,
Tanja
 
 
 
Nachtrag:
 
 Jetzt hab ich mir doch glatt noch zwei weitere passende Übertöpfe geholt und jetzt sieht das Ganze wirklich hübsch aus:
 

 
 

 

 
 
Jetzt bin ich zufrieden. Und mache mich nun wieder über Hausarbeit und dann die Schulbücher her, ächz.
 

Donnerstag, 3. Juli 2014

Bilder aus dem Junigarten


Im Mai und im Juni ist der Garten am allerschönsten. Alles blüht farbenfroh und macht mich glücklich. Am Schönsten finde ich den Garten in den frühen Morgenstunden und am Abend, bevor das letzte Licht schwindet.





Diese Schönheit kommt filigran auf sehr hohen Stengeln daher und wir haben sie mit der Rose Cinderella vergesellschaftet. Leider weiß ich aber nicht wie diese Pflanze heißt. Aber ihr zartes Lila paßt wunderbar zur rosa Cinderella.




Das ist Pomponella, die an der hinteren Pergola steht. Ihre Farbe und ihre kugelrunde Blütenform sind ein Traum.



Unser offenes Scheunenzimmer, in dem man wunderbar sitzen kann. Eingerahmt von Glyzinien und schön schattig.



Auch das Scheunenzimmer habe ich ein bißchen dekoriert, vor allem in Blautönen für das richtige Sommerfeeling.


 
 





Das ist die einzige Rose, die wir bei Einzug übernommen haben. Der Rest war damals nur Unkraut.


 
Das Wasserbecken, in dem sich eine Seerose wohlfühlt; dahinter ein weiterer Teil der Scheune.
 
 

Die Annabelles haben wieder angefangen zu blühen.


 Verschiedene Zwergglockenblumen in blaßlila und einem kräftigeren Farbton.



Der alte Trog war schon vorhanden gewesen. Er besteht aber nur aus Betonguß (also nicht antik) und war nicht schön anzusehen. Wir haben ihn deshalb von unserem Nachbarn bemalen lassen, er ist Kunstmaler, und die Bank darunter selbstgebaut. Der Trog stand nämlich vorher nur auf Backsteinen.



 Hier nochmal im Ganzen zu sehen. Links neben die Eingangstüre haben wir eine Kletterhortensie gepflanzt.
 
 

Rose Cinderella - perfekt in Form und Farbe.







 

 
Von den Ritterspornen haben nur ein zartblauer und ein dunkelblauer überlebt. Der Zartblaue wächst prächtig, ihm scheint es da zu gefallen.
 
 





 






Nochmal Cinderella






Dieses Foto wurde in der Dämmerung gemacht.
 



Nochmal unsere Appleblossom, inzwischen ist sie bereits am abblühen. Vielleicht reicht sie nächstes Jahr bis zu unseren Fenstern heran. Während die Schwiegertigers nämlich im Erdgeschoß residieren, bewohnen wir den 1. Stock und den ausgebauten Dachboden.




Unser kleiner Garten im Überblick




und unser kleiner Gärtnerhund. Der mag nämlich Blumen fast so gerne wie ich. Es ist niedlich zu sehen, wie er langsam durch den Garten schlendert und seine kleine Nase in die Blüten steckt.






 
Die Semperviven in der alten Guglhupfform fangen bald wieder an zu blühen.
 
Und ich düse gleich zur Arbeit und wünsche allen einen schönen Nachmittag,
Tanja

 

Samstag, 28. Juni 2014

rosa und türkis


Sie ist halt gar zu schön, unsere Rose Appleblossom. Deshalb hab ich hier nochmal ein paar Fotos von ihr, diesmal von innen aus dem kleinen Wintergärtchen fotografiert.





In großen Trauben hängen ihre Blütenköpfchen vor dem Fenster und verschönern so ungemein den Blick nach draußen.



Und was paßt besser zu satten rosa als leuchtendes türkis? Hier in Form von altem Glas, welches aus Schweden stammt. Gekauft allerdings in einem winzigen Trödelladen in Glückstadt, unweit von Hamburg entfernt.






Ursprünglich war das eine Vase und wurde von uns zur Lampe umfunktioniert. Die eine Seite ziert ein Vögelchen, die andere Seite wird von einer Rose geschmückt.




Von diesem Gefäß vermuten wir, das es eine alte Bowle ist. Der Deckel fehlt, aber das tut der Schönheit keinen Abbruch. Die Malerei darauf nennt man Schneemalerei und sie ist ganz zart ausgeführt. Erinnert mich immer an Kameen, auf denen man zarte Damenkonterfeis erkennen kann.









Viele liebe Grüße,
Tanja