Mittwoch, 18. Juni 2014

Unterwegs in unserem kleinen Städtchen + viele Hortensien


Meistens laufe ich mit meinen Hundis in den Weinbergen, auf Feldwegen und im Wald. Heute aber war mir danach mal wieder einen Spaziergang durch unser kleines Städtchen zu machen. Und ich habe viele schöne Fotomotive gefunden. Rosen, Hortensien, Tierbegegnungen und vieles mehr.




 Es gibt hier eine Straße in der nur allerliebste 50er Jahre Häuschen stehen. Das erinnert mich immer so sehr an das Haus meiner Oma, bei der ich in meiner Kindheit sehr viel Zeit verbrachte. Das hier ist eines dieser Häuschen, schön geschmückt mit alten großen Rosenstöcken.
 





Davor stehen Stockrosen in voller Blüte, die sich außerhalb des Gartenzauns ausgesät haben. Sie scheinen sehr genügsam zu sein, denn sie haben kaum Erde.




Direkt an einem unserer vielen Bachläufe steht dieses alte Haus, mit schön bepflanztem Holzbalkon und kleinem Höfchen.



Pastellige Hortensien, die ihre Blütenköpfe durch einen alten hölzernen Zaun stecken






und dieser riesige blaue Hortensienbusch, im Vordergrund gesäumt von großen Hosta, begeistert mich jedes Jahr aufs Neue.



Davor steht eine etwas niedrigere, aber nicht minder beeindruckende rosa Hortensie und das Ganze wird überspannt von einer Kletterrose am Rosenbogen. Sooo hübsch und romantisch.



Ein himmelblauer Blütenball an dem anderen



und so üppig, das sie sich bis auf den Gartenweg herabneigen. Mehr Fotos von dieser Hortensie gibt es hier und hier.




Noch mehr Hortensien hinter einem alten Metallzaun, in einem benachbarten Vorgarten.



 
 Faded Charme
 
 

 
Weiter ging es zu einem der Bäche und heute waren sie da, die Enten und Gänse aus einem nahegelegenen Bauernhof, nach denen ich beim letzten Spaziergang vergeblich Ausschau gehalten hatte.
 


Es sind ganz verschiedene Arten, die sich hier im seichten Wasser vergnügen



und gründeln. Sie werden aus Liebhaberei gehalten und haben jeden Tag Ausgang. Der Bauernhof ist ein kleines Tierparadies, es gibt dort außer den Enten und Gänsen noch Hühner, Tauben, ein Pferd, einen gelassenen Berner Sennenhund und eine graue Katze, die sich gerne in der Sonne räkelt.



Schön finde ich die alten Kapitelle auf Gartenmauern und -säulen




 und dieses alte Haus mit großem begrüntem Holzbalkon. Balkone haben es mir eh angetan, vor allem wenn sie alt sind, viele Pflanzen beherbergen und so gemütlich aussehen.  
 
 


Ebenfalls an einem älteren Haus entdeckt diese witzige Fassadenmalerei. Vielleicht ein Hinweis darauf, das sich hier einmal eine Bäckerei befand?




Am selben Haus wachsen mitten im gepflasterten Weg kleine Lobelienpflänzchen, einfach und doch so wirkungsvoll. Das muß ein Blumenliebhaber sein, der hier wohnt.




Von der kleinen Lobelie zu der üppig blühenden Clematis, die sich an einem Gartenhaus ausbreitet. Von etwas weiter weg herangezoomt und daher leider etwas unscharf, aber sooo schön.




romantische alte Holzgaube


 
und der Gegensatz von leuchtend pinkfarbener Rose
 


zu dem blassen Rosaton dieser großen, in voller Blüte stehenden Rose.



Und da wir grad bei Rosa sind, hier ein Foto einer pinken Seerose im Gartenteich in einem Vorgarten entdeckt. Das kleine orange Ding ist ein kleiner Goldfisch.




Ebenfalls entdeckt diese schöne Gartenlaterne. Sie liegt im Garten eines Hauses das gerade renoviert und umgebaut wird. Ob sie antik oder retro ist kann ich nicht sagen, aber in unserem Garten würde sie perfekt passen.

 Aber das nächste Mal gehen wir wieder hier Gassi.







Eine Hundebegegnung gab es auch. Rambo muß erstmal schauen, was das für einer ist


 
und Zorrolein verteilt gleich wieder überschwängliche Küsschen. Wir sind nun wieder nur zu dritt auf unseren Spaziergängen unterwegs, denn das niedliche Chihuahuababy, das wir in Urlaubspflege hatten, wurde inzwischen wieder abgeholt. Vielleicht hätte ich die Türe nicht öffnen sollen als meine Freunde vor der Tür standen um ihr Hündchen mitzunehmen, lach. Der Kleine hatte sich hier sehr gut integriert und sich sehr wohlgefühlt und auch mein Mann guckte etwas traurig, als die Chihuahuamaus uns wieder verließ. Vielleicht verbringt er ja den nächsten Urlaub wieder bei uns.
 
Nächstes Mal gibts deshalb noch mal einen Post mit ganz vielen Bildern von meinen Buben und dem kleinen Monsterchen mit den nadelspitzen Zähnchen.
 
Wer noch mehr Bilder aus dem Städtchen sehen möchte, findet sie hier und hier.
Viele liebe Grüße,
Tanja
 
 

Dienstag, 17. Juni 2014

kunterbuntes Balkonien

Auf meinem kleinen Balkönchen geht es weiterhin kunterbunt und farbenfroh zu. Die Blumenkästen habe ich dieses Jahr etwas bunter bepflanzt. Nach mehreren vergeblichen Versuchen mit Petunien bin ich auf Hängegeranien umgestiegen, die wesentlich besser mit Regen und Hitze zurechtkommen. Letztes Jahr ganz in rosa, habe ich diesmal rote und rosafarbene Geranien gesetzt.





Das kleine Veilchen habe ich mir kürzlich mitgenommen, weil ich zweifarbige Blüten sehr mag.




Die himmelblauen Lobelien waren recht mickerig, als ich sie für ein paar Cent gekauft habe. Voll aufgeblüht sind sie eine wahre Pracht. Allerdings stehen sie inzwischen schattiger im Garten, denn auf dem Balkon wurde es langsam zu heiß und ich habe in den letzten Jahren die Erfahrung gemacht, daß die Lobelien das nicht so gerne haben.



 
Die erste Erdbeere färbt sich rot. Für einen Kuchen wird die Ernte von den zwei auf dem Balkonsims stehenden Erdbeerpflänzchen nicht reichen, aber auf jeden Fall um mal kurz zu naschen.
 
 

 
Von den beiden Topfclematis hat letztedlich nur die wüchsige Mr. President überlebt.
 

 
 Das Foto läßt sich wiedermal nicht drehen. Egal, Mr. President gefällt es im Topf und sie hat bereits die komplette Gardinenstange erklommen.
 
 




 
 

 
Eine tiefblaue Hängelobelie, die ich zum halben Preis aus einem Discounter gerettet habe. Auf der einen Seite mickert sie, doch die andere Seite blüht und blüht.
 
 

 
Ein bißchen Deko darf auch auf dem Balkon nicht fehlen, mit Vogelhäuschen,
 
 

 
mit Engelchen
 
 


und einem getöpferten Kussmaulfrosch mit Krönchen, den meine Schwester mal für mich gemacht hat und den ich wegen seiner Individualität und seiner Herstellerin sehr liebe.



 
 Die Gipsfigur ist ein alter Staffordshire Spaniel aus England; ich sammle ja diese Figuren, aber vornehmlich aus Keramik. Ich wußte gar nicht das es auch welche aus Gips gibt. Ich mag das abgestoßene und angeschrammelte Aussehen.




Der schöne alte Emaille-Eimer beherbergt ein panaschiertes Ziergras, welches nur von unten so vertrocknet ausieht, oben ist es schön grün. Die Gießkanne habe ich letztes Jahr bemalt und mit Serviettentechnik aufgehübscht.



 
 Mein Balkönchen ist klein und bunt und ziemlich vollgestopft, aber ich mag es gerne opulent. Zum Sitzen ist da nicht mehr viel Platz, aber bei geöffneter Balkontüre kann ich vom Sofa aus auf den Balkon hinausschauen und liebe den Anblick der bunten Blümchen.
 
Allerliebste Sommergrüße,
Tanja
 
 

Samstag, 7. Juni 2014

unser zuckersüßer Ferienhund

 Im Hause Rosenresli gab es vor zwei Tagen Zuwachs in Form eines allerliebsten und klitzekleinen Chihuahua-Babys. Obwohl mein Mann das winzige Vierbeinerle etwas zweifelnd ansah und fragte, bist Du eigentlich sicher daß das ein Hund ist? Ja, ich weiß das sogar ganz genau!



 Das Mäuschen gehört einem befreundeten Paar und darf einige Tage Urlaub bei uns verbringen.


 
 

Der Kleine heißt Finn und das weiße Wuseldings ist mein Zorro. Und nein, Zorro ist kein Dinosaurier, er wiegt gerade mal 5 Pfund. Aber gegen den winzigen Finn wirkt er wie ein Dinosaurier, lach.




Meine beiden Buben haben sich schnell mit dem Minizwerg angefreundet. Hier wird gerade gemeinsam der Teppich untersucht.

 
 Es ist besser als jedes Kino, den dreien zuzusehen. Rambo ist für das Bespaßen des kleinen Finn zuständig, während Zorro den großen gutmütigen Onkel mimt. Wenn der Kleine in seinem Körbchen schläft, liegt Zorro immer davor oder daneben und paßt auf ihn auf. Das ist sowas von süß. Finn setzt auch schon mal seine nadelspitzen Zähnchen ein und wird dann von Zorro sanft zurechtgewiesen. Wenn Finn mal wieder übertreibt und dem schlafenden Zorro aus heiterem Himmel ins Genick hüpft, erntet er nur ein kurzes Grollen und das muß auch sein, denn der Kleine soll ja auch den Umgang mit anderen Hunden lernen. Ansonsten sind meine beiden sehr lieb zu dem Minihund und darauf bin ich wirklich stolz, zeigt es doch das wir sie richtig erzogen und sozialisiert haben.
 
Deswegen gibt es hier im Blog ja auch immer wieder mal Fotos von netten Hunde- und sogar Pferdebegegnungen, denn meine beiden haben sich zu angenehmen Begleitern entwickelt, die sehr verträglich mit anderen Lebewesen sind. Und das kann man nicht von jedem Hund behaupten. Manche Leute meinen zwar, für sie fängt ein Hund erst ab Kniegröße an und meine Yorkies wären keine richtigen Hunde, aber ich lächle nur mitleidig dazu, denn sie wissen es nicht besser. Mein Mann war anfangs auch dieser Überzeugung und hat seine Meinung sehr schnell geändert.
 
Ich hoffe dieser Tage noch ein paar bessere Fotos schießen zu können und wünsche erstmal schöne Pfingsttage,
 
Tanja
 
 

Mittwoch, 4. Juni 2014

Rosenrausch

Unser kleiner Garten ist derzeit ganz in Rosenduft gehüllt. Ich habe vorhin noch schnell ein paar Fotos gemacht, weil der für heute angekündigte Regen gerade eingesetzt hat.
Wunderschön blühen gerade die Sorten Appleblossom, Moonlight, Bobby James und Veilchenblau. Allesamt sind sie Kletter- und Ramblerrosen.
Die Appleblossom steht vorne an unserer Hausecke und hüllt ganz romantisch die Fenster des kleinen Wintergartens ein. Und hier ist sie, die rosafarbene, betörende Schönheit:
 
 
 Sie bildet unzählige kleine Blüten, die in dichten Dolden angeordnet sind.




 








Hier ist sie im ganzen zu sehen. Durch Appleblossom windet sich eigentlich noch eine ganz zarte Schönheit hindurch, eine kleinblütige Clematis in zarten lila- und weiß-Tönen. Letztes Jahr haben sie beide gleichzeitig geblüht, dieses Jahr ist die Clematis aber später dran.



Die älteren Blüten hellen auf, so daß die Blütendolden nach und nach verschiedene Schattierungen von Rosa annehmen.















 
 

 
Ein kleiner Ausschnitt der Veilchenblau, die der großblütigen Moonlight den Platz an der Pergola streitig macht.
 
 
Und hier kommt Bobby James, eine schnell wachsende Ramblerrose, die am Ende unseres kleinen Gartens steht.
In der Dämmerung leuchten ihre weißen Blütenköpfe besonders schön.
 
 



Bitte beachtet den Balkon des Nachbarhauses im Hintergrund gar nicht. Der reicht viel zu weit an unsere Grundstücksgrenze heran.








 
 Ähm, das ist nicht unser Haus, das ist die Scheune, jedenfalls ein Teil davon.
 



 
 

 

 
 



 
 Und mit einer ebenfalls rosa blühenden Margerite schließe ich nun diesen kleinen Gartenblick und lasse wie immer liebe Grüße da,
 
Tanja